UCKERMARK & UMGEBUNG

Warnitz liegt im Bio­sphä­ren­re­ser­vat Schorf­hei­de-Cho­rin, an der Ost­sei­te des unter Natur­schutz ste­hen­den Oberu­cker­sees. Die cha­rak­te­ris­ti­sche Morä­nen­land­schaft der Ucker­mark ist nach eis­zeit­li­cher Glet­scher­schmel­ze ent­stan­den, die Hügel, Seen, Wäl­der und Moo­re hin­ter­ließ. Zu jeder Jah­res­zeit prä­sen­tiert sich die „kost­ba­re Land­schaft“ (Theo­dor Fon­ta­ne) in einer ande­ren Far­be. Sie ist geprägt durch die aus­ge­dehn­te Seen­ket­te des Ober- und Unte­rucker­sees, die durch das wei­ter süd­lich ent­sprin­gen­de Flüss­chen Ucker gespeist wird. Warnitz und sei­ne ucker­mär­ki­sche Umgebung bie­ten zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten zu sport­li­chen oder auch natur­ver­bun­de­nen Aktivitäten.

AKTIVITÄTEN — UNSERE EMPFEHLUNGEN

Buchen­wald Grumsin 

Der Buchen­wald Grum­sin liegt im Bio­sphä­ren­re­ser­vat Schorf­hei­de-Cho­rin und ist seit 1990 nut­zungs­frei – das heißt, Flo­ra und Fau­na ent­wi­ckeln sich seit über 30 Jah­ren ohne den Ein­fluss des Men­schen – und dadurch lang­sam aber ste­tig zum Urwald. Daher ist der Buchen­wald Grum­sin seit 2011 UNESCO Welt­na­tur­er­be. Zwei Wan­der­rou­ten füh­ren durch das sonst nicht zugäng­li­chen Gebiet. Von Alt­kün­ken­dorf aus star­tet man die Wan­de­rung, vor­bei an uralten Bäu­men, Moo­ren und klei­nen Seen. Ob man die lan­ge (zum Wol­letz­see) oder die kur­ze Rou­te läuft, kann an einer Abzwei­gung nach ca. 45 Minu­ten ent­schie­den werden.

Klos­ter Chorin

Das ehe­ma­li­ge Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter Cho­rin aus dem
13. Jahr­hun­dert liegt male­risch am Amts­see. Heu­te kann man die gut erhal­te­ne Klos­ter­rui­nen besich­ti­gen – zu ver­dan­ken haben wir das Karl Fried­rich Schin­kel, der das Klos­ter Anfang des 19. Jahr­hun­derts besuch­te und dafür sorg­te, dass der stark vor­an­ge­schrit­te­ne Ver­fall der goti­schen Kir­chen­an­la­ge auf­ge­hal­ten wur­de. Ein Besuch, sogar mit Füh­rung, ist abso­lut emp­feh­lens­wert. Die Räum­lich­kei­ten zei­gen durch auf­schluss­rei­che Info­ta­feln und Fil­me sehr anschau­lich den eins­ti­gen All­tag der Mön­che. Aus­stel­lun­gen zeit­ge­nös­si­scher Kunst und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen ergän­zen das Programm.

Klos­ter Cho­rin, Amt Cho­rin 11a, 16230 Chorin

Klos­ter Chorin

Das ehe­ma­li­ge Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter Cho­rin aus dem
13. Jahr­hun­dert liegt male­risch an einem See. Heu­te kann man die gut erhal­te­ne Klos­ter­rui­nen besich­ti­gen – zu ver­dan­ken haben wir das Karl Fried­rich Schin­kel, der das Klos­ter Anfang des 19. Jahr­hun­derts besuch­te und dafür sorg­te, dass der stark vor­an­ge­schrit­te­ne Ver­fall der goti­schen Kir­chen­an­la­ge auf­ge­hal­ten wur­de. Ein Besuch, sogar mit Füh­rung, ist abso­lut emp­feh­lens­wert. Die Räum­lich­kei­ten zei­gen durch auf­schluss­rei­che Info­ta­feln und Fil­me sehr anschau­lich den eins­ti­gen All­tag der Mön­che. Aus­stel­lun­gen zeit­ge­nös­si­scher Kunst und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen ergän­zen das Programm.

Stettin, Mieczysław-Karłowicz-Philharmonie

Stet­tin

Nur eine Auto­stun­de von Warnitz ent­fernt liegt das pol­ni­sche Stet­tin an der Oder. Ein Spa­zier­gang durch die Innen­stadt ist sehr loh­nens­wert und führt – durch eine rote Linie auf dem Bür­ger­steig gekenn­zeich­net – an vie­len his­to­ri­schen und zeit­ge­nös­si­schen Gebäu­den vor­bei – wie dem Schloss der Her­zö­ge von Pom­mern, dem Geburts­haus der Zarin Katha­ri­na II. oder der Phil­har­mo­nie Stet­tin. Letz­te­re soll­te man sich nicht nur von außen anse­hen. Es emp­fiehlt sich der Besuch eines Kon­zerts oder eine archi­tek­to­ni­sche Füh­rung durch das preis­ge­krön­te Gebäude.

Anger­mün­de

Das his­to­ri­sche Städt­chen Anger­mün­de ist ein schö­nes Aus­flugs­ziel, denn in den schma­len Gäss­chen lässt sich wun­der­bar an detail­treu sanier­ten Fach­werk­häu­sern ent­lang­schlen­dern – am bes­ten mit einer Rund­gang-Bro­schü­re aus der Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on. Eine alte Stadt­mau­er grenzt das über­schau­ba­re Zen­trum ein, in dem es u.a. die Stadt­kir­che St. Mari­en (Bau­be­ginn im Jahr 1230), das baro­cke Rat­haus oder einen zeit­ge­nös­si­schen Markt­brun­nen zu sehen gibt. Auch in Anger­mün­de ansäs­sig ist die TV-Köchin Sarah Wie­ner mit ihrem Gut Ker­kow. Hier züch­tet sie Angus­rin­der und ver­kauft in einem gut sor­tier­ten Hof­la­den Lebens­mit­tel in Bio­qua­li­tät und Fleisch­wa­ren aus eige­ner Pro­duk­ti­on (beleg­te Bröt­chen nach Wunsch und Kuchen gibt es auch).

Gut Ker­kow, Greif­fen­ber­ger Str. 8, 16278 Anger­mün­de,

täg­lich 10–18 Uhr

Sommerfrische Uckermark Angermünde Umgebung
Sommerfrische Uckermark Angermünde Umgebung

Anger­mün­de

Das his­to­ri­sche Städt­chen Anger­mün­de ist ein schö­nes Aus­flugs­ziel, denn in den schma­len Gäss­chen lässt sich wun­der­bar an detail­treu sanier­ten Fach­werk­häu­sern ent­lang­schlen­dern – am bes­ten mit einer Rund­gang-Bro­schü­re aus der Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on. Eine alte Stadt­mau­er grenzt das über­schau­ba­re Zen­trum ein, in dem es u.a. die Stadt­kir­che St. Mari­en (Bau­be­ginn im Jahr 1230), das baro­cke Rat­haus oder einen zeit­ge­nös­si­schen Markt­brun­nen zu sehen gibt. Auch in Anger­mün­de ansäs­sig ist die TV-Köchin Sarah Wie­ner mit ihrem Gut Ker­kow. Hier züch­tet sie Angus­rin­der und ver­kauft in einem gut sor­tier­ten Hof­la­den Lebens­mit­tel in Bio­qua­li­tät und Fleisch­wa­ren aus eige­ner Pro­duk­ti­on (beleg­te Bröt­chen nach Wunsch und Kuchen gibt es auch).
Gut Ker­kow, Greif­fen­ber­ger Str. 8, 16278 Angermünde,
täg­lich 10–18 Uhr, 
www.angermuende.de/

 

Natio­nal­park Unte­res Odertal 

Der ein­zi­ge Natio­nal­park in Bran­den­burg liegt ca. 40 Auto­mi­nu­ten von der Sommerfrische ent­fern. Das Unte­re Oder­tal ist eine ein­zig­ar­ti­ge Auen­land­schaft, die bis zum pol­ni­schen Stet­tin reicht. Der Mensch hat sich weit­ge­hend aus dem Gebiet zurück­ge­zo­gen und lässt der Natur und dem Was­ser frei­en Lauf. Wil­de Wan­der­pfa­de, geführ­te Kanu­fahr­ten und ein sehr gut aus­ge­bau­ter Fahr­rad­weg auf den Dei­chen und in der Aue machen gro­ßen Spaß. Und im Okto­ber bie­tet sich hier ein unver­gess­li­ches Natur­schau­spiel, wenn sich bis zu 15.000 Kra­ni­che zusam­men­fin­den, um wei­ter in den Süden zu flie­gen. Par­al­lel dazu ver­an­stal­tet der Natio­nal­park Unte­res Oder­tal eine Kra­nich­wo­che mit Kanu­tou­ren, Exkur­sio­nen, Vor­trä­gen und einem Kra­nich-Fest in Mescherin.

Natio­nal­park­zen­trum
Park 2, 16303 Schwedt/Oder, OT Crie­wen,
www.nationalpark-unteres-odertal.eu

Foto: Natio­nal­park Unte­res Oder­tal” by Stadt Schwedt/Oder is licen­sed under CC BY-NC-ND 2.0.

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